Samstag
Das Wochenende am Lausitzring begann mit gemischten Gefühlen für das Team von Thomi Rackl. Im ersten Qualifying am Samstag konnte Andreas Jochimsen die 14. Position herausfahren. Trotz der eher hinteren Startposition zeigte sich das Potenzial des Teams im Rennen.
Jochimsen begann das Rennen stark und arbeitete sich kontinuierlich nach vorne. Er übergab das Auto schließlich auf Platz 7 an Thomi Rackl. Leider hatten die Reifen zu diesem Zeitpunkt nicht mehr viel Performance, was sich auf die Rundenzeiten auswirkte. Trotz dieser Herausforderung gelang es Rackl, die Position einigermaßen zu halten, und das Team beendete das Rennen auf einem respektablen 9. Platz. Ein solider Start ins Wochenende, obwohl sicherlich mehr möglich gewesen wäre.
Sonntag
Der Sonntag brachte neue Herausforderungen. Thomi Rackl fuhr das Qualifying, konnte jedoch den Reifenpeak nicht optimal nutzen und qualifizierte sich auf Platz 17. Kurz vor dem Start des zweiten Rennens begann es zu regnen, was die Strategieplanung des Teams zusätzlich erschwerte.
Rackl zeigte im Rennen eine beeindruckende Leistung und kämpfte sich bis auf Platz 11 vor, bevor er zum Boxenstopp antrat. Beim Fahrerwechsel zu Andreas Jochimsen und dem gleichzeitigen Wechsel auf Slicks kam es jedoch zu Verwirrung, wodurch der Boxenstopp 2 Sekunden unter der Pflichtboxenstoppzeit lag.
Trotz dieses Missgeschicks setzte Jochimsen den Kampf fort und arbeitete sich bis auf Platz 6 vor. Leider erhielt das Team aufgrund des fehlerhaften Boxenstopps drei Strafrunden, was sie insgesamt 15 Sekunden kostete. Am Ende reichte es dennoch für Platz 9.
Fazit
Trotz der Fehler zeigte das Team durchweg guten Speed und starke Leistungen beider Fahrer. Insgesamt war es ein Wochenende mit Höhen und Tiefen, aber das Team bewies, dass es das Potenzial hat, vorne mitzufahren. Mit einigen Anpassungen und einer saubereren Ausführung könnten in den kommenden Rennen noch bessere Ergebnisse erzielt werden.