GT4 European Series Monza – Starke Aufholjagden trotz schwieriger Ausgangslage
Das zweite Rennwochenende der GT4 European Series in Monza verlief für Thomi Rackl und seinen Teamkollegen Gabriele Piana nicht nach Plan. Auf dem Hochgeschwindigkeitskurs fehlte dem Fahrzeug die nötige Konkurrenzfähigkeit, was sich bereits im Qualifying bemerkbar machte. Als bester BMW qualifizierte sich das Feld auf Position 28, Rackl und Piana belegten Rang 29. Im zweiten Qualifying stellte Piana das Fahrzeug auf Startplatz 21 und bewegte sich damit auf dem Niveau der schnellsten Am-Fahrer.
Trotz der schwierigen Ausgangslage zeigte das Duo in beiden Rennen eine starke Leistung. Im ersten Lauf kämpfte sich Rackl von Startplatz 29 bis auf Rang 9 nach vorne. Mit zahlreichen Überholmanövern und einer fehlerfreien Fahrt holte das Team das Maximum aus den gegebenen Möglichkeiten heraus.
Auch im zweiten Rennen bewiesen Rackl und Piana ihre Rennpace. Von Startplatz 21 arbeitete sich das Duo bis in die Top 10 vor. Nach einer Kollision mit einem Konkurrenten gingen jedoch fünf Positionen verloren. Zusätzlich folgte später eine Zeitstrafe nach einem Missverständnis in einer Situation auf der Geraden. Dadurch fiel das Fahrzeug letztlich auf Rang 12 zurück. Ohne diese Rückschläge wäre ein deutlich besseres Ergebnis möglich gewesen.
Auch wenn die Resultate die tatsächliche Leistung nur bedingt widerspiegeln, nimmt das Team viele positive Erkenntnisse aus Monza mit. Zwei starke Aufholjagden, eine konkurrenzfähige Rennpace und ein kämpferischer Auftritt zeigen das Potenzial, das in Fahrer und Team steckt.
Ein großer Dank gilt dem gesamten Borusan Automotive Motorsport Team, der ADAC Stiftung Sport, der BMW M Racing Academy sowie Teamkollege Gabriele Piana für die hervorragende Zusammenarbeit und Unterstützung an diesem herausfordernden Rennwochenende.


